GravelKAP Zwenkau

Am Sonntag den 14.06.2025 nahmen 4 DRCler am GravelKAP in Zwenkau teil: Piet, Wilhelm und Toralf auf der 70 km-Strecke, Jan auf der 140 km-Distanz. Neben der Strecke waren vor allem die Temperaturen am ersten heißen Tag des Jahres eine große Herausforderung. Aleks und Christoph stellten daher an der Strecke noch eine zusätzliche Versorgung mit Getränken sicher.

Je nach Streckenlänge wurden die Fahrer zu unterschiedlichen Zeiten auf die Piste geschickt. Jan war demzufolge schon lange unterwegs, als sich das gut gefüllte Starterfeld des 70 km-Rennens langsam in Bewegung setzte. In der Reihenfolge Piet – Wilhelm – Toralf verlor man sich schnell aus den Augen. Bereits nach ca. 8km kam Piet in einer engen Kurve zu Fall, setzte das Rennen aber zunächst fort. Nachdem er fast wieder mit Wilhelm gleichgezogen hatte, beendete er jedoch nach einer Runde (ca. 35km) das Rennen vorzeitig. Durch den Sturz hatte er sich den Bremsschalthebel demoliert und konnte nur noch die hintere Bremse und das kleine Kettenblatt nutzen. Wilhelm und Toralf kämpften sich noch eine weitere Runde über schnelle Schotterstraßen, kurze Trails sowie Feld- und Wiesenwege rund um den Zwenkauer See und fuhren nach mehr als 2 h Fahrzeit auf Pl. 48 und 69 von 116 gewerteten StarterInnen über den Zielstrich. Auf der Langdistanz kam Jan nach knapp 5 h auf Platz 21 ins Ziel.

Gravel Championships in Eberswalde

Am 1. Mai ging es für Piet nach Eberswalde zu den Gravel Championships – Teil der German Gravel League 2025. Ausgerichtet wurde das Rennen vom cyclemania e.V. zusammen mit dem Eberswalder Sportclub e.V., die mit einer top Organisation und freundlicher Atmosphäre überzeugten. Ein großes Dankeschön an die Gastgeber!

Um Punkt 12 Uhr fiel der Startschuss. 66 Kilometer mit 230 Höhenmetern standen auf dem Programm – schnell und eher flach, dafür taktisch anspruchsvoll. Piet erwischte einen starken Start, konnte sich früh mit zwei Mitstreitern absetzen und gemeinsam schloss das Trio auf eine größere Verfolgergruppe auf. Dort fand sich Piet in einer Zwölfergruppe wieder – leider mit wenig Zug nach vorn. Die Führungsarbeit blieb meist aus, das Tempo stockte immer wieder. Ein Aufschließen an die Spitze war so nicht mehr möglich, und auch für eine Attacke auf eigene Faust reichten die Beine an diesem Tag nicht ganz aus. Trotzdem hielt sich Piet in der Gruppe gut. In der Zielkurve lag er sogar noch an der Spitze, doch beim finalen Sprint reichten selbst 520 Watt Durchschnittsleistung nicht, um ganz vorne mitzufahren. Am Ende stand Platz 25 von 57 Startenden – solide Leistung bei stark besetztem Feld.

Alle Ergebnisse sind unter zpn-timing.de zu finden.